(Enthält bezahlte Werbung. Diese ist mit einem Stern gekennzeichnet. Wenn du den Artikel über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Alle von mir benutzten Artikel sind am Ende für dich noch einmal aufgelistet. Diese Artikel habe ich selbst ausprobiert und kann sie wirklich weiterempfehlen)

Wieder einmal weg von der typischen Tortenform, habe ich mich entschieden, für eine liebe Bekannte zum 60. Geburtstag einen Blumentopf zu gestalten. Hier zeige ich dir ein kurze Anleitung. Vielleicht hilft es dir, dein eigenes Projekt zu gestalten.

Sonnenblume

Benötigtes Material:

Palmfett oder Bäckerstärke (Speisestärke durch einen Nylonstrumpf geht auch)

Ausstecher länglich in verschiedenen Größen*

Matte zum Ausrollen*

Balltool*

Blumendraht und Zange*

Esskleber

farbige* Blütenpaste in gelb und braun

Schere

ein Sieb

Anleitung:

zuerst schneidet ihr den Draht in ca. 8 cm große Stücke und biegt das eine Ende knappkantig um. Die Drahtstücke sichere ich mit einem Magneten damit sie nicht überall umherwandern.

Jetzt rolle die gelbe Blütenpaste dünn aus und steche ca. 18 große längliche Blütenblätter aus. Schütze sie indem du sie luftdicht verpackst (zum Beispiel in einem Zippergefrierbeutel). Die restliche Blütenpaste verschließe ebenso luftdicht sonst trocknet sie aus und du kannst sie nicht mehr verwenden.

Jetzt nimmst du dir deinen Balltoll und die Modeliermatte und streichst mit leichtem Druck die einzelnen Blütenblätter an den Spitzen ganz dünn aus. Das geht besser wenn du vorher die Arbeitsfläche einpuderst oder ein wenig einfettest. Denk daran, in der Natur ist nichts geradlinig und perfekt. Also ärgere dich nicht, wenn es nicht ganz ordentlich ist. Wenn es noch natürlicher aussehen soll, formst du die Blütenblätter nach Lust und Laune noch ein wenig.

Nun nimmst du dir ein Drahtstück und tauchst es kurz (wenn du dir unsicher bist, kannst du es auch mit dem Pinsel machen) mit der gebogenen Seite in den Kleber. Mit der geraden Seite schiebst du es vom Rand am Ende des Blütenblattes nach aussen, so dass der Stiel entsteht. Du kannst das Ende des Blütenblattes auch noch mit den Fingerspitzen ein wenig um den Draht rollen. Aber das musst du sofort machen, weil durch den Kleber die Blütenpaste weich wird und es dann eher an deinen Fingern klebt als am Draht.

So bereitetest du jetzt alle Blütenblätter vor und legst sie zum Trocknen hin. Verfahre so auch mit den mittleren und kleinen Blütenblättern.

Wenn alles gut (an)getrocknet ist, kannst du mit dem  Herzstück der Sonnenblume beginnen.

 

Der braune, runde Korbboden ist  ca. 5cm breit und 3cm hoch mit einer leichten Wölbung.

Schneide  ungefähr 1-1,5 cm von unten immer in die Bütenpaste ein, so dass solche „Zipfel“ entstehen. Dann drücke dieses mit der oberen Seite in ein Sieb, bis eine leichte Strucktur des Siebes zu erkennen ist.

 

Jetzt werden die Blütenblätter von unten nach oben angebracht.

Einfach die geraden Enden des Drahtes in Kleber tauchen (oder mit mit dem Pinsel) und mit einem geringem Abstand rundherum in den Korbboden stecken. Leicht versetzt folgen die anderen Reihen.

Sollten die Blütenblätter nicht reichen, bewahre die soweit fertige Sonnenblume wieder luftdicht auf, damit der Korbboden nicht austrocknen kann und du noch weitere Blütenblätter hinzufügen später hinzufügen kannst.

Wenn du möchtest kannst du jetzt mit Puderfarben* noch Akzente setzen. Das lässt alles noch natürlicher wirken.

Bereite auch weitere Blumen und Blätter vor und bewahre sie bis zum dekorieren des Blumentopfes trocken auf.

Blumenkübel

Benötigtes Material:

Biskuitteig (ich habe hier dunklen genommen)

Schokoladenganache

Läuterzucker

Messer, Tortenschneider*

Spatel oder Winkelplatte*

Fondant in braun, schwarz,

Ausroller*

Prägematte*

Lineal

Glätter*

Teigspachtel*

Cakebord*

Kuchenplatte drehbar

Anleitung

 

Teile zuerst deinen Biskuit in gleich große Stücke. Zwischen den einzelnen Schichten kommt die Schokoladenganache. Stelle das Grundgerüst mindestens 30 Minuten kühl, so dass die Ganache fest wird. Nun schneidest du von oben nach unten die Form eines Blumenkübels. Du kannst als Hilfe ein kleines Cakebord in die Mitte legen. Schneide immer Stück für Stück. Wenn du die gewünschte Form hast, stellst du den Blumenkübel richtig herrum auf das Cakeboard auf deine drehbare Kuchenplatte (ich habe einige schon probiert und auch hier zu Hause, aber besten gefällt mir die von Ikea). Streiche nun alles dünn mit der Ganache ein, um im ersten Schritt alle Kuchenkrümmel zu binden.

Kaltstellen. Dann eine zweite Schicht auftragen, um jetzt alles schon zu begradigen. Gegebenfalls nochmal kühlen und eine dritte Schicht auftragen und mit dem Spachel alles schön glatt streichen (hier können kleine Fehler bleiben, da die Fondantplatten später alles kaschieren).

 

Jetzt kommen wir zur Holzverkleidung.

Dazu den Fondant ausrollen. Hier kannst du verschiedene Töne mischen, damit eine schöne Maserung entsteht.

Messe aus wie hoch der Blumenkübel ist. Drücke in den eben ausgerollten Fondant die Prägematte mit der Holzstruktur. Nun schneidest du gleichmäßig große Rechtecke und klebst sie mit dem Läuterzucker an den Schokoladenkübel einmal rundherum.

 

 

Das ganze machst du auch eine zweite Runde, nur mit dem Unterschied, dass du jetzt die Platten versetzt anbringst. Wenn das getan ist, brauchen wir noch zwei Ringe, welche die Holzplatten festhalten und ein paar Nägel (ich habe hier einfache Zuckerperlen genommen) die das ganze echt aussehen lassen. Ich habe mich noch für einen Henkel entschieden. und schon ist der Blumenkübel fertig.

Es wirdZeit den Blumenkübel mit Blumen zu dekorieren. Diese hast du ja schon vorbereitet und kannst nun deiner Phantasie freien Lauf lassen.

Wenn du möchtest, kannst du noch mit ein paar Kuchenkrümmel (damit es schneller geht: Kuchenkrümmel klein zerbröseln, einfach auf ein Backblech legen und im Backofen austro

Blumenkorb zum 60.

cknen lassen) Blumenerde zaubern. Erde fällt auch mal aus dem Topf und sieht daher auch auf dem Kuchenteller sehr dekorativ aus.

 

 

 

 

 

 

Hier sind die Werkzeuge und Farben, welche ich selbst benutze für dich aufgelistet. Auch wenn es sich hierbei um bezahlte Werbung handelt, würde ich dir nie etwas empfehlen, was ich nicht selbst ausprobiert habe und selbst benutze.