Ich freue mich, dass du den Weg auf meine Seiten gefunden hast. Geht es dir auch so wie mir? Jahrelang war mein Lebensinhalt meine Kinder. Sie zu leiten, für sie da zu sein, ihnen zu helfen bei den großen und kleinen Problemen des Alltags. Ihr Weggefährte zu sein, auf dem Weg in die Selbstständigkeit des Lebens. Diese Zeit verging so schnell. Nun sind unsere „Kleinen“ Zwillinge fast 18 Jahre alt und gehen immer mehr ihre eigenen Wege, wohl wissend, dass wir jederzeit für sie da sind.

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Nach 5 Kindern und 35 Jahren Kindererziehung ist es schon komisch sich auf einmal auf sich selbst zu konzentrieren. Was ist mit uns Eltern? War es das jetzt? Sitzen wir nur noch auf der Reservebank und warten darauf das wir von unseren Kindern gebraucht werden?

Die eigenen Wünsche und Vorstellungen wahrzunehmen und zu begreifen, dass man selber noch ein eigenes Leben hat, dass muss man erst einmal lernen und akzeptieren. Es erforderte schon ein wenig Zeit, bis mein Mann und ich unser Leben auf die neue Lebenssituation als „Teilzeiteltern“ eingestellt hatten.

Ich erinnerte mich daran, was ich alles machen wollte, wenn die Kinder mal groß sind. Der erste Schritt ist natürlich immer der Schwierigste. Aber als ich dann bei der Fahrschule saß (umgeben von jungen Menschen) bekam alles eine Eigendynamik. Als ich dann endlich meinen Motorradführerschein in der Hand hielt, war ich unheimlich glücklich und auch stolz auf mich. Ich stellte fest, dass ich nun die Zeit habe, meine eigenen Wünsche Stück für Stück zu erfüllen, ohne dabei meine Mutterpflichten zu vernachlässigen.

Durch die Geburt der Enkelkinder wurde meine eingestaubte Nähmaschine wieder zu neuem Leben erweckt. Ich nähte schon, als es noch uncool war. Damals war die Stoffauswahl nicht so vielseitig wie heute. Auch gab es keine Nähschulen oder YouTube wo einem alles super erklärt wird. Mein Mann schenkte mir dann zu Weihnachten eine neue computergesteuerte Nähmaschine und ein eigenes Nähzimmer in unserem Haus. Seither sprudeln die Ideen in meinem Kopf und wollen umgesetzt werden.

Meine Leidenschaft – Motivtorten

Meine erste Torte mit Motiven

Zu den Motivtorten bin ich durch einen herben Schicksalsschlag gekommen. Meine Freundin erkrankte an Krebs und zu ihrem 50. Geburtstag wollte ich ihr einen besonderen Kuchen backen. Es war der erste Versuch für mich. Seit dem habe ich viel über Motivtorten gelernt und freue mich, wenn die Beschenkten sich freuen. Für meine Freundin sollte es der letzte Geburtstag sein. Jedesmal, wenn ich jetzt eine Torte zaubere, ist es wie ein Gedenken an meine geliebte Freundin, welche viel zu früh von uns gehen musste. An die 90 Torten sind es nun schon die ich gebacken habe.

Was sagt die Familie zu meinen Wünschen?

Meine Kinder teilen meine Hobbys. Die eine näht, die andere backt Motivtorten und die Dritte bastelt gerne. Da ist es nicht verwunderlich, dass man sich als Mutter freut und vor allem stolz ist, dass die eigenen Töchter so kreativ sind. Gesprächsthemen sind so also auch immer vorhanden. Meine Enkel  (Ende 2021 sind es NEUN) dürfen bei mir auch alles erkunden und ausprobieren. Als stolze Omi habe ich viel mehr Zeit und Ruhe und erfreue mich daran, wenn die kleinen Händchen die verschiedensten Sachen erkunden und am Ende des Tages ein tolles Unikat entstanden ist. Das ist für mich Seelenwärme. Erinnerungen die mir niemand mehr nehmen kann.

Die Idee mit der Homepage und wie die Reise weitergeht

Da ich immer mehr Menschen in meinem Umfeld mit meinen Nähideen, Torten und Bastelarbeiten anstecke und nach verschiedenen Sachen gefragt werde, kam die Idee dieser eigenen Homepage. Auch dies ist wieder eine neue Herausforderung für mich und ich lerne noch. Ich möchte euch teilhaben lassen, an meinem Hobbys.

Seit zwei Jahren, habe ich nun diese Homepage und seit diesem Jahr mittlerweile mein eigenes Nähbusiness. Meine selbstgemachten Produkte kannst du in meinem Shop sehen (und erwerben).

Ich weiß noch nicht wo die Reise hingeht und was auf mich zu kommt. Aber probieren, geht über studieren. Ich freue mich, dass du mich auf diesem Weg begleitest.

Vielleicht gefällt Dir ja das Ein oder Andere und ich motiviere Dich, es auch einmal auszuprobieren. Gerne kannst du mir auch mitteilen, was Dich noch interessieren würde.

Herzlichst Mamarix (den Spitznamen habe ich von meinen Kindern erhalten 🙂 )

Bärbel Wittig

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