Heller Biskuitboden

Ich habe zwei Varianten für den hellen Biskuitboden, die ich gerne mache. Ich möchte euch hier beide vorstellen.

Variante 1

Ofen auf 150° vorheizen. Die Eier, das Wasser, Zucker sowie den Vanillinzucker in der Küchenmaschine 30 Minuten schlagen.

In dieser Zeit die Backform vorbereiten. Den Boden lege ich mit Backpapier aus. Dann fertige ich die Isolierung an, damit der Kuchen schön gleichmäßig ohne Hügel gebacken wird und ich den ganzen Boden verwenden kann. Dazu nehme ich ein Streifen Alufolie in der Länge des Umfangs der Backform. Darauf kommt ein doppelt gelegter, angefeuchteter Streifen Küchenrolle. Die Alufolie wird nun gefaltet, so dass ein langer Streifen entsteht. Dieser Streifen wird mit der Öffnung nach oben, eng um die Form gelegt, passend gekürzt und mit Büroklammern oder Schnur gesichert. Diese zusätzliche Isolierung bewirkt, dass der Kuchen gleichmäßig aufgeht. Alternativ kann auch ein wiederverwendbarer Backgürtel in verschiedenen Größen verwendet werden.

Nachdem die Eier-Zucker-Wassermischung lange genug geschlagen wurde, die Küchenmaschine auf die kleinste Stufe stellen. Jetzt Esslöffelweise die gesiebte Mehlmischung langsam unterrühren lassen. Bitte immer erst warten bis das Mehl aufgenommen wurde. Bevor der Teig in die Backform kommt, noch einmal mit einem Teigschaber schauen ob sich keine Mehlnester gebildet haben.

 

Mindestens 75 Minuten backen lassen. Der Ofen sollte in dieser Zeit nicht geöffnet werden. Wenn die Zeit um ist und beim Öffnen ist ein Knistern zu hören, braucht der Bisquitboden noch ein wenig Zeit. Die Stäbchenprobe zeigt dann endgültig ob er fertig ist.

 

Ich backe alle meine Biskuitböden so und die Zeit schwankt auch bei mir ab und zu. Ich weiß auch nicht woran das liegt.

  • 6 Eier
  • 200 gr. Zucker
  • 6 Eßlöffel heißes Wasser
  • 1 Päckchen Vanillinzucker

30 Minuten auf höchster Stufe schlagen lassen.

 

  • 200 gr. Mehl
  • 90 gr. Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpuler
  • 1 Eßlöffel Natron

Alles sieben und Esslöffelweise unter die Eiermasse heben.

Variante 2

Es gibt immer mehre Varianten, wie man ein Ziel erreichen kann. Dieses Rezept ist genau so gelingsicher wie mein anderer Biskuit. Ich wechsle gerne einmal in der Zubereitung, damit ich auch bei den Grundrezepten eine kleine Abwechslung habe. Diese Variante ist nicht so zeitintensiv.

Du brauchst dafür:

Küchenmaschine

6 Eier  (Größe M)

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Vanilleschote

160 Gramm Zucker

240 Gramm Mehl

1 Päckchen Backpulver

 

Bevor du mit dem Trennen der Eier anfängst, solltest du den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen und den Boden deiner Backform mit Backpapier auslegen. Wichtig ist, dass nur der Boden ausgelegt wird, damit der Boden an der Backform später schön hochkommen kann.

 

Du hast das erledigt? Dann können wir anfangen.

 

Trenne zuerst die Eier. Das geht am besten, wenn Sie zimmerwarm und frisch sind. Die Eiweiße schlage nun mit der Prise Salz für 2 Minuten in der Küchenmaschine auf höchster Stufe. Dann gebe den Zucker und den Vanillezucker dazu und verrühre es solange bis alles schön weiß aber nicht zu fest ist. Die Geschwindigkeit der Küchenmaschine stelle jetzt auf eine niedrige Stufe ein und gebe immer ein Eigelb dazu. Du solltest darauf achten, dass immer ein Eigelb verrührt ist, wenn du das Nächste zugibst, aber dies sollte schnell gehen, weil sonst die Eiweißmasse wieder in sich einfällt. Wenn du die Eigelbe untergemischt hast, kannst du die Küchenmaschine ausstellen und dir die Schüssel nehmen.

Siebe  das Gemisch aus Backpulver und Mehl über die Masse und hebe es mit einem Kuchenspachtel unter. Achte darauf, dass keine Mehlnester entstehen. Nun kannst du das Ganze in deine vorbereitete Form geben und 45 Minuten backen lassen. Du darfst in dieser Zeit nicht den Backofen öffnen, damit der Biskuit nicht in sich einfällt. Er nimmt es sehr übel, wenn es Temperaturschwankungen gibt. Ab ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit, besteht darin keine Gefahr mehr und du kannst prüfen, ob dein Biskuit fertig ist. Lass den Biskuit nun ca. 10 Minuten in der Form abkühlen und löse ihn dann (mit Hilfe eines Messers) aus der Backform.

 

Biskuit sollte mindestens 24 Stunden ruhen bevor du ihn zur weiteren Verarbeitung verwendest. Er krümelt sonst bzw. bricht leicht.

Ich backe mein Biskuit immer, wenn ich weiß dass ich bald wieder eine Torte zaubern möchte und friere diesen ein. So erspare ich mir den Stress, wenn ich z.B. eine Hochzeitstorte machen möchte, dass mein Zeitplan durch einen misslungenen Boden ins Wanken kommt (und das passiert nämlich dann garantiert). Seit ich das so mache, gelingen die Böden auch viel besser, da ich mich nur auf diesen konzentrieren kann. Ich bin nicht durch die Vorbereitungen der anderen Dinge und Zutaten abgelenkt. Auch meine Buttercreme ist meistens schon im Tiefkühler. Somit sind kurzfristige Torten auch kein Problem, da das Auftauen über Nacht erledigt ist.

Kategorien: Grundrezepte

1 Kommentar

Hochzeitstorte mit Rosen, Schalke 04 und einem Flamingo - Mamarix Werkstatt · 22. August 2019 um 9:11

[…] Heller Biskuitboden […]

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